Eigenschaften & Daten

Eine Fülle bester Eigenschaften:

dicht - hohlraumfrei
Gussasphalt ist eine dichte Masse, sein Gesteinsaufbau erfolgt nach dem Prinzip der dichtesten Lagerung. Infolge eines geringen Bindemittelüberschusses ist er hohlraumfrei. Er bedarf beim Einbau keiner Verdichtung. Die Gussasphaltoberfläche wird lediglich mit Sand abgerieben oder mit Splitt abgestreut.
trocken - wasserfest
Gussasphalt ist ein vollkommen trockener Baustoff. Er wird mit einer Temperatur von ca. 250 °C eingebaut und bringt daher keinerlei Feuchtigkeit in das Bauwerk - im Gegenteil, die frei werdende Wärme sorgt für eine Austrocknung.
wasserdicht
Gussasphalt ist aufgrund seines hohlraumfreien Aufbaus wasserdicht. Bitumen ist wasserunlöslich und kann nicht ausgewaschen werden. Gussasphalt wird z. B. in Verbindung mit Asphaltmastix auch zur Abdichtung eines Bauwerkes gegen Oberflächen- und Sickerwasser verwendet.
dampfdruckdicht - fugenlos
Gussasphalt ist praktisch dampfdicht. Feuchtigkeit aus dem Erdreich kann durch den Gussasphalt nicht diffundieren, da keine Kapillaren vorhanden sind. Außerdem wird er fugenlos verlegt und bildet eine homogene Fläche.
wärmedämmend
Gussasphalt ist wärmedämmend. Sein Gemisch selbst hat eine geringe Wärmeeindringzahl, außerdem ist der Wärmedurchlasskoeffizient sehr günstig. Im Verbund mit Wärmedämmstoffen entspricht er als schwimmender Estrich allen Anforderungen.
verschleißfest
Gussasphalt ist ein äußerst verschleißfester Belag. Aufgrund seiner viskoelastischen Eigenschaften ist Abrieb nicht feststellbar. Bei Böden von Lagerhallen ist er deshalb für schwerste rollende, gleitende und kollernde Belastungen geeignet.
schalldämmend
Gussasphalt verfügt über ein günstiges Trittschallverhalten. Er absorbiert Geräusche und ergibt mit dem nötigen Dämmstoffaufbau einen hoch qualifizierten schwimmenden Estrich.
gleitsicher
Gussasphalt ist gleitsicher. Dies ist besonders bei Gehwegen, Hallenbelägen und Hofflächen sehr wichtig. Durch die Kornwahl des Arbeitssands oder des Abstreusplitts kann die Oberfläche beliebig griffig gestaltet werden.
säure- und laugenbeständig
Gussasphalt ist in der üblichen Zusammensetzung laugenbeständig. Gussasphalt kann gegenüber den meisten vorkommenden Säuren widerstandsfähig hergestellt werden.
korrosionsbeständig
Gussasphalt ist gegen Tausalze absolut unempfindlich. Die Einwirkung von Öl aus Kraftfahrzeugen auf Straßen und Parkflächen ist unschädlich. Bei permanenten Ölanfall kann die Oberfläche durch lösemittel- und fettbeständige Anstriche oder Beschichtungen geschützt werden.
brandsicher
Gussasphalt brennt nicht. Er besteht aus mindestens 90 % Gestein und gehört damit zu den Baustoffen mit geringen Anteilen an brennbaren Komponenten. Brandversuche haben ergeben, dass der Gussasphalt in die Brandgruppe B1 einzureihen ist.
elektrisch isolierend
Gussasphalt weist gute elektrische Isolationseigenschaften auf. Er ist deshalb besonders für die Verwendung in Elektroräumen, Laboratorien usw. geeignet. Dort, wo Gussasphalt leitend sein muss, ist dies durch Zusätze von Graphitstaub möglich.
staubfrei - pflegeleicht
Gussasphaltböden sind staubfrei. Dank der hohen Abriebfestigkeit entsteht beim Gussasphalt kein Eigenstaub. Die porenfreie Oberfläche verhindert das Festsetzen von Fremdstoffen und erleichtert die Reinigung. Er bedarf keiner besonderen Pflege. Seine Reinigung kann trocken oder mit Wasser erfolgen.
nutzungsbeständig
Gussasphalt ist nutzungsbeständig, weil bei eventuellen Bauveränderungen und mechanischen Beschädigungen die Reparatur nahtlos und homogen ausgeführt werden kann.
alterungsbeständig
Gussasphalt ist alterungsbeständig. Im Bitumen sind keine niedrig siedenden Öle, die flüchtig werden; die Eigenschaft des Bindemittels und des Gussasphalts verändert sich praktisch nicht.
bauzeitsparend
Gussasphalt muss nicht trocknen. Nach Abkühlung hat er seine Endfestigkeit erreicht und kann nach zwei Stunden begangen und belegt werden.
belegbar
Gussasphalt ist für alle Oberbeläge geeignet. Durch Beschichtung ist jede Farbgebung möglich.
geräuschdämpfend
Gussasphalt ist geräuschdämpfend. Die geringe Schalllängsleitfähigkeit ("innere Dämpfung") baut Schallimpulse auf kurze Entfernung ab. Sein "gummistabartiges Verhalten" verhindert die Übertragung von Trittschallgeräuschen und mindert die Raumschallabstrahlung erheblich.



Auf der Website veröffentlicht am 09.12.2015 – Zuletzt publiziert am 09.12.2015 12:05:29
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